Adventszeit 2018: Meines Herzens Tür dir offen ist


In diesem Jahr hat uns ein Lieder-Reigen durch die Adventszeit begleitet. Bekanntere und unbekanntere Kirchenlieder der Vorweihnachtszeit luden zum Hören, Singen und Nachdenken ein. KollegInnen der Arbeitsgruppe "Das Kirchenjahr gestalten" hatten sie ausgesucht und vorbereitet. In den Morgenkreisen konnten Klassenlehrer/innen  mit ihren Schülern und Schülerinnen die Lieder hören, singen und überlegen, was die alten Texte jungen Leuten heute sagen. Von Woche zu Woche gestalteten die Klassen mit diesen Ideen und Überlegungen das Schulhaus mit.

... dass Berg und Tal, grün alles werd!


Den Anfang machte das zu Zeit des Dreißigjähren Krieges entstandene "O Heiland, reiß die Himmel auf": In der existenziellen Not rufen die Menschen nach dem Retter, der sie aus dem Schrecken erlösen möge. Die Schüler und Schülerinnen sprachen über das, was für Menschen in verschiedenen Lebenssituationen den "Himmel auf Erden" ausmacht, wie sie als Jugendliche in ihrer Welt das Reich Gottes mitgestalten können.

... sein Zepter ist Barmherzigkeit!


"Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" inspirierte die Kinder und Jugendlichen in der 2. Adventswoche dazu, Fragen wie diesen nachzugehen: Was bedeutet es, wenn das Herrschaftszeichen eines Königs, wie Jesus hier genannt wird, aus Barmherzigkeit und Sanftmütigkeit - nicht etwa aus Machtstreben, Hierarchiedenken, Vorrechten - besteht? Wie kann ich selbst die Tür meines Herzens aufmachen? Was bedeutet es, wenn Menschen ihr Herz öffnen?

Einige SchülerInnen formulierten, was für sie Barmherzigkeit ist: sich um andere kümmern: herzlich, geduldig und mitfühlend sein, aufgeschlossen und am anderen wirklich interessiert sein, seine Not sehen und aktiv werden; Toleranz üben, auch in schwierigen Situationen.

Ja, er kommt, der Friedensfürst!


Den Schluss des Reigens bildete "Tochter Zion, freue dich!", das Lied, das den Messias, den Friedensbringer besingt, auf den sich Jerusalem freuen kann. Die älteren Schüler/innen setzten sich mit verschiedenen Äußerungen von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und SchriftstellerInnen zum Thema "Frieden" auseinander, um für sich den Begriff zu definieren und unseren möglichen Beitrag zu einem <Friedensreich auf Erden> zu formulieren.




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