Der Stiftungsdirektor geht


Schwerin, 2. März 2018

Nach seiner fast zwei jahrzehntelangen Aufbauarbeit in Mecklenburg und Schleswig-Holstein verabschiedet sich Stiftungsdirektor Thomas Weßler zum neuen Schuljahr aus seinem Amt.

„Ich bin dankbar für die Arbeit, die ich 17 Jahre lang in der Aufbauarbeit für Religionsunterricht, Schule und Stiftung in Mecklenburg leisten durfte", sagte Thomas Weßler. „Wir haben in dieser Zeit viel miteinander bewegen können."

„Der Weggang des Direktors ist ein großer Verlust. Herr Weßler hat mit seiner hohen Kompetenz und seinem Engagement die Schulen zu sehr guten Ergebnissen geführt. Aber ich kann seinen Schritt verstehen", so Stiftungsratsvorsitzender Hubert Maus. Die Stiftung werde sich nun um eine Neubesetzung des Direktorenpostens bemühen. Auch zu Gesprächen mit dem Erzbistum sei der Stiftungsrat nach wie vor bereit. „Wenn wir zu dem Ergebnis kommen, dass die Schulen im Bistum ebenso gut aufgehoben sind wie in der Stiftung, reden wir darüber", sagt Hubert Maus. „Aber jetzt, da die Hamburger Baustelle so groß ist, kann man keinem erklären, warum man ein gut funktionierendes System zugunsten einer unsicheren Situation aufgäbe."

Auch für den Stiftungsrat stehen Veränderungen an; die Amtszeit der derzeitigen Mitglieder endet am 13. Juni. Ein Vorschlagsrecht für die Neubesetzung haben laut Satzung die vier Pfarreien mit Schulen (Rostock, Schwerin, Ludwigslust, Lübeck). Die Berufung erfolgt durch den Erzbischof.

Zur Person
Pressemitteilung der Bernostiftung vom 19.12.2017
Presseartikel der Neuen Kirchenzeitung (Ausgabe 9/2018)